Die NATTERNBUSCHER ÄNDERUNGSDENKEREI präsentiert:
Vom Chatter und siner Fru
(emanzipierte Version)
Vierzeiler von Johann Kowalczik mit dem Endschema aabb, in denen beide vorkommen müssen. Der eine im ersten Teil, der andere im Zweiten:
"O Chatzelein,was tust du
grade? |
Die Chatterin ereifert sich |
Der Chatter findet nicht ins Bett |
Ein Chatter, ohnehin im Chatlag |
Der Max war ein einfaches Wesen. |
Als Lady
Chatterly, oha, |
Der Chatterin, Marke fünfzigplus |
Eine Turbochatteuse aus Wacken, |
Es chattet gefühlvoll der Andy |
Zum Chattertreffen treffen sich |
Beim Radiohören sinnt Marei, |
Siamesische Zwillinge lebten auf
Rügen. |
Der Chatter pflügt als
Pseudomacker |
Bei Chatters funzt nunmal die Libido oral und dabei coram publico. Doch trauen damit sie sich nicht aus dem Haus. Drum toben sie voll sich bei Facebook aus. |
"Weib, stör mich nicht," raunzt Fritz, der
Chatter, ""sonst setzt es gleich ein Donnerwetter!" Da kriegt sein alter Quälgeist schnell Manschetten und lässt danach sofort meist den Mann chatten. |
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| Der Tag für Rosa ist gerettet, wenn sie im Lesbenforum chattet. Nur wenn ihre Partnerin zu dabei schaut, dann ist ihr die Freude am Chatten versaut. |
Der Tag für Anna ist gerettet, wenn sie nach Feierabend chattet. Ihr Männe geht dann mit der Nachbarin kegeln Jajadoch, ich weiß schon: Ihr dachtet zum Segeln. |
Der Tag für Otto ist gerettet, wenn er nach Feierabend chattet. Sein Goldstück geht derweil zum ..... Schwimmen. Wozu auch sonst? Der Reim muss stimmen! |
CHATTERICKS*:
| Es lebte ein Spötter im Marschenland, der keinen dort mehr zum Verarschen fand. So wurde der Spötter zum eifrigen Chatter, den mancher im Net als zu harsch empfand. |
In Chatrooms wie auch in den Foren bleibst oftmals du nicht ungeschoren. Kaum bist du ein User, fühlst du dich als Looser: So werden Net-Monster geboren |
Innem Chatroom, da wird es oft hitzig. und - da anonym - schön giftspritzig. So zoffte sich ein Nick OLAUS mit nem CHRISTKIND aus dem Nachbarhaus. Als es rauskam, wars garnicht so witzig. |
Packt nachts die Elvira das Grauen, oder ist sie nur schwer am Verdauen, gehts raus aus dem Bett und rein in den Chat - zu den anderen schlaflosen Frauen. |
| Karl Erwin wird abends erst munter. Dann sucht er Zerstreuung mitunter im Chat bei den Schwulen, spielt dort dann den Coolen und holt sich dabei einen Gunter. |
Rolf holte sich im Chat nur Patentrezepte, mit denen sein Antlitz er arg aufpeppte. Alles setzte er in Marsch, doch eins war dann für den Arsch - worauf sein Interesse im Nu abebbte. |
Klaus trachtet in allen Ehren die Heiden per Chat zu bekehren. Sein strammes Weib, keineswegs fromm, stöhnt auf: "Ach du lieber Gott, komm! Ich möchte mich endlich vermehren!" |
Horst chattet mit Eva im Ehebett. Das leerte den Akku im Nu ihr komplett. "Ich bräuchte Deinen Stecker!" "Geh mir nicht auf den Wecker!", raunzt Horsti. Das war aber garnicht nett!! |
| Mister X. war im Chat voll der Bringer, doch er brachte es nur mit dem Finger. Denn klingelts mal bei ihm, zeigt per Mund und mehr intim seine Wirkung sich weitaus geringer. |
Was wäre, wen jedermann chattet? Wär dann die Gesellschaft gerettet? Ich vermags nicht zu sagen, doch Kopf ,Hals und Kragen hätt darauf ich niemals verwettet. |
Natternbusch Inside: Es chattete nach genauester
Prüfung |
Natternbusch Inside: Die Lorelei vom Alten Deich, |
| Die gründlich versingelte Grete, hat echt keinen Bock mehr auf Fete: Sie kniffelt im Chat per Flat aus dem Bett, und spart Kilos, Klamotten und Knete. |
Ein Pärchen, ich glaub aus Saas-Fee vertrug sich nur via EffBee von der Morgentoilette bis abends im Bette: Der Rest war nur kalter Kaffee. |
Ne Chatterin aus Niederzwehren wohnt jetzt bei nem User aus Göhren. Nach nem chattigen Web- Intermezzo da fanden sie sich internett so, dass sie wagten, nen Router zu sharen. |
*CHATTERICKS = Limmericks zum Thema CHATTEN von Johann Kowalczik
Brainchatting**:
| Die Ehe währte leider leider nur bis zur Hochzeitsnacht Da hat sich nämlich einer beider vollhals totgelacht. |
Die Jungfrau mag den Eiger prima leiden, darob tut ihn der Mönch ganz doll beneiden. Er stürzt verzweifelt sich vom Matterhorn: Schon wieder haben sie nen Mönch verlorn! |
Der Beamte beamte sich ... Scheiße! Wohin eigentlich? Eins war klar: Es reichte ihm nur ein Schlückchen vom Jim Beam. |
| Ohne Trauer keine Freude, ohne Abscheu kein Genuss, keine Hoffnung ohne Ängste, nix Gescheites ohne Stuss: So ereignen sich die Tage zwischen Überfluß und Not Merkst du es, bist du am Leben. Merkst du nichts, bist du schon tot. |
Freunde sind oft leicht zu finden für die Tauben oder Blinde Und meist ist die Freude schon arg getrübt, wenn der Blindenhund knurrt und das Hörgerät piept. Doch auch im Vollbesitz der Sinne verspricht die Suche Hauptgewinne, denn manche findet man bisweilen auch zwischen Tönen oder Zeilen. |
Es ist, wer hat. Es hat, wer ist. Es sei denn, er wär Kommunist. So einer von der edlen Sorte mit kleinem Sold und großem Worte. Zu haben, ohne groß zu sein bedarf gewisser Trickserein. Zu sein hingegen ohne Habe ist eine ungewisse Gabe. |
| Ist der Mann zu lahm zum Rumba, schaut im Fernsehn lieber Humba täterää zum Rumlumumba, widmet sich sein Weib dem Zumba. Zumba? Ja, my Lord! Zumba? Ja! Gute Worte |
Ich bin, weil ich denke. Ich denke, weil ich bin. Die Sache mit dem Denken, die krieg ich locker hin. Ich denke zwar nicht gerne vor, doch ohne Zweifel nach. Ich denk auch mit und denke an - und oft an Ungemach. Hab ich auch manchmal den Verdacht, gedankenlos zu sein, dann denk ich irgendwas mir aus, mich irgendwo hinein. Mit Denken hab ich voll zu tun. Mit Tun? Ich denke NEIN. Wozu auch? Dafür gibt es den Wohltätigkeitsverein. |
Manchmal- glaub ich- wär auch ich gern so`n Wörterwänderich. Mit benebelnden Wokabbeln tät ich unaufhörlich sabbeln, wallte Walle, grabte Graben mittels Bücher voller Staben, schrieb und redete mit Verve an die Eisengitter Schärfe, textverrammelte die Pforten um mich ant dort zu verworten gegen alles, gegen jeden, wohlvernetzt in Stolperfäden, und und und - wo war ich gleich? Ach egal: Tangententeich!! |
Altersweisheit
| Die Zeiten werden älter, die Füße werden kälter. Es zwickt in den Kaldaunen: Da kann man nur noch staunen! Und wird das Staunen
öde, |
Was folgt, ist meist Gezeter - vermutlich übers Wetter! Auch an der Politik verübt man gern Kritik, wenns vorn und hinten juckt und da, wos nicht soll, zuckt. Doch darüberhinaus, schweigt man sich besser aus. |
Nun merkt, wer sich empört, meist nicht, ab wann er stört, und kriegt in vollem Lauf, gewaltig einen drauf. Fortan gilt sein Bestreben nur noch dem Überleben. |
Da wird so rasch nicht mehr die Luft dick: Was groovig war, das wird jetzt gruftig. Und mit Skalpell und Medizin, da kann sich soowaaas gaaaanz schööööön ziiiiieeehn. |
Wennze
tot biss, bisse tot. |
Wennze Glück hass, hasse Glück. Wennze Pech hass, pechste! |
Was dem einen
sein Eagle, |
Ich bin nix ,und
ich habe nix, |
Was du morgen |
Das Wichtige im
Menschenleben |
**BRAINCHATTING = Braingestormtes aus diversen Chats von Johann Kowalczik
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